Sommerprogramm

Sportklettern

SportkletternSportklettern ist eine Variante des Freikletterns, bei der der sportliche Aspekt im Vordergrund steht, heißt klettern an gut gesicherten Routen, „stürzen dürfen“ und unbelastet von objektiven Gefahren unterwegs sein. Dadurch rückt die Bewegung am Fels und der gekletterte Schwierigkeitsgrad in den Vordergrund und zählt mehr als ein Gipfel oder die Länge der Wand. Aber gerade bei diesem Spiel in der Senkrechten gilt es Kraft, Technik und Taktik ideal zu koordinieren und da kann jeder Tipp oder Ratschlag vom Bergführer enorme Fortschritte bringen.

Durch die zahlreichen, fest angebrachten Sicherungspunkte, kannst Du daher gefahrlos bis an Deine Leistungsgrenze gehen und Dich voll auf Deine Klettertechnik konzentrieren.

Sportklettern sowohl an künstlichen Anlagen (Kletterhalle) beim Indoor-Klettern als auch an natürlichen Felsen, in so genannten Klettergärten, oder entsprechenden Routen.

Eine Faszination, die Dir viele Möglichkeiten eröffnet und in harmonischer Weise die Freude an der Bewegung, das intensive Erleben von Natur und Freundschaft sowie Verantwortung zusammenführt.

Alpines Klettern

AlpinkletternAlpines Klettern ist ein Teil des Bergsteigens. Ziel ist meist das Erreichen des Gipfels. Der Erlebniswert und die jeweiligen Ansprüche sind durch die Vielzahl der Anforderungen einer Bergtour wesentlich differenzierter und umfangreicher als beim reinen Sportklettern.

Bei Bergtouren ist das Klettern nur ein Teilaspekt, genau so wichtig sind Routenplanung, Ausrüstung, Beobachtung des Wetters und Ähnliches.

Alpine Routen können je nach Können und Geschmack frei oder technisch geklettert werden.

Die Ausrüstung unterscheidet sich vom Sportklettern darin, dass im alpinen Bereich normalerweise Halbseile oder Zwillingsseile statt eines Einfachseils verwendet werden und Ausrüstungsgegenstände wie Prusikschnüre, Bandschlingen und Helm obligatorisch sind.

Die Absicherung erfolgt in der Regel durch Keile und Friends, die vom Vorsteiger (Spezialisten/Bergführer) zu legen sind.

Canyoning

CanyoningUnter Canyoning (auch Schluchten) versteht man das Begehen einer Schlucht von oben nach unten (in der Frühzeit des sportlichen Canyoning auch von unten nach oben) in den unterschiedlichsten Varianten.

Durch Abseilen, Abklettern, Springen, Rutschen, Schwimmen und manchmal sogar Tauchen gelangt man in geeigneter Ausrüstung durch die Schluchten.

Als Erlebnissportart etablierte sich Canyoning vor gut zwei Jahrzehnten in Spanien und Südfrankreich. In den letzten Jahren folgte der Durchbruch auch in den Nordalpen. Neben dem sportlichen Reiz des Abenteuers, steht vor allem das Naturerlebnis im Vordergrund.

Beim Canyoning spielen Teamgeist und das gegenseitige Vertrauen eine wichtige Rolle. Natürlich darf der Umwelt- und Naturschutz nicht vergessen werden.
Es erfordert ein großes Maß an alpin- und wassertechnischer Qualifikation - ist man erst einmal in eine Tour eingestiegen, ist ein Rückzug vor Ende der Tour oft nicht mehr möglich.
Diese Sportart sollte zu Beginn nur mit kundiger Führung durchgeführt werden.

Ausrüstungsliste
Grundausrüstung Sommer:

Spezielle Ausrüstung wie Steigeisen, Pickel, Seile und Gurte sowie Helm werden zur Verfügung gestellt.

Bei längeren Touren mit Hüttenübernachtung sowie Überschreitungen (nicht zum Ausgangspunkt retour kommend) und anspruchsvolleren Touren je nach Schwierigkeitsgrad UIAA-Skala bitte um vorgestaffelte Absprache über spezielle Ausrüstung und Zeitplanung